Begriff des „Luxus“ - Semantisch schwer zu definieren - Uneinheitliches Verständnis in der Praxis und Wissenschaft - Relatives und dynamisches Phänomen Positive und negative Bedeutung - Positiv: Besonderheit, Außergewöhnlichkeit, Exklusivität - Negativ: Verschwendung, Prunksucht, soziale Ungerechtigkeit Definition (nach Dubois et al., 2001; oft zitiert) - Hoher wahrgenommener Preis - Exzellente Produktqualität - Exklusivität und Einzigartigkeit - Ästhetik - Markenhistorie und Tradition - Nicht-Notwendigkeit Vier Ären der Luxusgeschichte - Magie - Macht - Erfolg - Individualismus o Entwicklung von neun Dimensionen, die das Konstrukt „Luxus“ ausmachen: Seltenheit, Handwerkskunst, symbolischer Gehalt, Status, hoher wahrgenommener Wert/hoher Preis, Komplexität des Erwerbs, ästhetischer Gehalt, Lebensstil, Narzissmus/Hedonismus Luxusposition der Marke - Begehren vs. Erreichbarkeit - Zentrale Aufgabe: richtige Gleichgewicht zwischen Exklusivität und Zugänglichkeit Identitätsbasierter Luxusmarkenansatz - Abgrenzung durch hohen Preis und Grad des symbolischen Nutzens - Symbolischer Nutzen als Differenzierungselement - Symbolischer Nutzen hilft, sich selbst auszudrücken: o Bedürfnis nach sozialer Anerkennung (soziale Identität; extrinsisches Motiv) o Bedürfnis nach Selbstverwirklichung (Ich-Identität; intrinsisches Motiv):  Sinnlich-ästhetischer Nutzen  Hedonistisch-intrinsischer Nutzen - Luxusmarke verfügt über Selbstbild (Identität) und Fremdbild (Image)