Die demografische Alterung führt zu einer steigenden Prävalenz degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen, bei denen die Sarkopenie zunehmend als kritischer Faktor für die klinische Prognose und chirurgische Belastbarkeit identifiziert wird (Toyoda et al., 2019; Wu et al., 2021). Diese als eigenständiges Krankheitsbild klassifizierte Reduktion von Muskelmasse und -kraft korreliert bei geriatrischen Patienten häufig mit einer erhöhten Frailty-Rate sowie einem gesteigerten Risiko für perioperative Komplikationen (Gibbons et al., 2020; Kuo et al., 2020). Dabei differenziert die aktuelle Forschung zunehmend zwischen einer systemischen Sarkopenie und einer wirbelsäulenspezifischen Degeneration der paravertebralen Muskulatur, die als entscheidende Indikatoren für den therapeutischen Erfolg und die funktionelle Erholung nach lumbalen Fusionseingriffen dienen (Bui et al., 2025; Sun et al., 2024). Darüber hinaus korreliert das Vorliegen einer Sarkopenie mit einer signifikanten Verlängerung der postoperativen Krankenhausverweildauer sowie einem erhöhten Risiko für perioperative Morbidität, was eine präzise Identifikation betroffener Patienten essenziell macht
Die demografische Alterung führt zu einer steigenden Prävalenz degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen, bei denen die Sarkopenie zunehmend als kritischer Faktor für die klinische Prognose und chirurgische Belastbarkeit identifiziert wird (Toyoda et al., 2019; Wu et al., 2021). Diese als eigenständiges Krankheitsbild klassifizierte Reduktion von Muskelmasse und -kraft korreliert bei geriatrischen Patienten häufig mit einer erhöhten Frailty-Rate sowie einem gesteigerten Risiko für perioperative Komplikationen (Gibbons et al., 2020; Kuo et al., 2020). Dabei differenziert die aktuelle Forschung zunehmend zwischen einer systemischen Sarkopenie und einer wirbelsäulenspezifischen Degeneration der paravertebralen Muskulatur, die als entscheidende Indikatoren für den therapeutischen Erfolg und die funktionelle Erholung nach lumbalen Fusionseingriffen dienen (Bui et al., 2025; Sun et al., 2024). Darüber hinaus korreliert das Vorliegen einer Sarkopenie mit einer signifikanten Verlängerung der postoperativen Krankenhausverweildauer sowie einem erhöhten Risiko für perioperative Morbidität, was eine präzise Identifikation betroffener Patienten essenziell macht
Created using ChatSlide
Sarkopenie stellt einen bedeutenden geriatrischen Risikofaktor dar, da sie mit dem Verlust von Muskelmasse und -kraft einhergeht und die Komplikationsrisiken erhöht. Es ist wichtig, zwischen systemischer Sarkopenie und wirbelsäulenspezifischen Degenerationen zu unterscheiden, da die Muskelqualität den Erfolg von Fusionen und die Erholung beeinflusst. Eine frühzeitige Erkennung der Risiken durch Screening kann die perioperative Morbidität verringern und durch gezielte Prähabilitation sowie...